Maultaschen sind Schwäbische Spezialitäten aus Nudelteig mit einer Füllung aus Hackfleisch, Brät, gerauchter Wurst, Spinat, Petersilie, Zwiebel, eingeweichten Brötchen und Gewürzen.

Als ich im Jahre 2003 nach einem Maultaschen Essen bei einer Tante, die die besten Maultaschen machte die ich je gegessen habe, mit unseren zugekauften Maultaschen nicht mehr zufrieden war, bin ich in ganz Stuttgart auf der Suche nach Maultaschen gegangen, die so gut sind wie die der Tante.

Ich wurde nicht fündig, also habe ich nach dem Rezept dieser Tante die ersten Maultaschen selber gemacht. Der Erfolg bei unseren Gästen gab mir Mut weiter zu machen. Nach dem ich das Rezept noch etwas abgewandelt habe, stand schnell fest, das sind unsere besten Maultaschen.

Das schönste Kompliment habe ich von einer Dame unseres Stammtisches bekommen, die nach Aussage ihrer Freunde selber eine sehr gute Köchin ist.

Wissedse i mach meine Mauldascha nemme selber, I mach se au ned besser.

Zur Legende der Maultaschen

Eine besagt, dass die Mönche des Klosters Maulbronn in der Fastenzeit das Fleisch vor dem lieben Gott verstecken wollten, was im Volksmund zum Beinamen   " Hergottsbscheißerle " führte.

Böse Zungen behaupten, dass es sich bei der Maultasche nur um eine schwäbische Kopie italienischer Teigwaren handelt.

Da in der Umgebung von Maulbronn zahlreiche Waldenser ( Glaubensflüchtlinge aus dem heutigen Norditalien ) waren, könnte das jedoch sein.

Egal ob die Maultasche in Italien oder Schwaben erfunden wurde, es gibt in China auch gefüllte Teigtaschen. Heute gilt die Maultasche als schwäbische Spezialität.

Unsere Maultaschen sind schon nach Peking, New Mexico, Denver, Mailand und Moskau  exportiert worden.